Nitrieren, unerreichte Anwendungsvielfalt

“Die Kombination einer harten, dünnen artfremden Schicht mit einer dickeren, verfestigten arteigenen Stützschicht ist nur für Nitrierschichten charakteristisch. Daraus ergibt sich die von anderen Verfahren der Randschichttechnik unerreichte Anwendungsvielfalt des Nitrierens. Die relativ niedrigen Behandlungs- temperaturen, gemessen am Einsatzhärten und thermischen Randschichthärten, gewährleisten niedrige Maß- und Formänderungen, aus ihnen ergeben sich aber auch Grenzen für die erreichbare Diffusionstiefe.”
[ Heinz-Joachim Spies ]

 

Zeichnungsangaben

Seit Januar 2010 gilt die DIN ISO 15787, sie dient der Kennzeichnung wärmebehandelter Teile in technischen Zeichnungen und ist ein Ersatz für die zurückgezogene Norm DIN6773:2001-04.
Mit dieser neuen Norm wird die Verbindungsschichtdicke als CLT (Compound Layer thickness) angegeben. (früher VS) Die Nitrierhärtetiefe wird jetzt als NHD (Nitriding hardness depth), früher Nht, bezeichnet.

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Kostensenken durch Plasmanitrieren im Großgetriebebau

Die globale Erwärmung der Erde zwingt unsere heutige Gesellschaft energiepolitisch umzudenken. Ohne regenerative Energie, wie die Windenergie, ist die Umsetzung dieses Zieles kaum zu erreichen. In der Windbranche gibt es zwei wesentliche Tendenzen: der Trend zu immer größeren Anlagen sowie der Schritt zum Offshore-Markt. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen auch für deren Getriebe.Sie müssen zuverlässig und wartungsfreundlich sein,

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30 Jahre Eltro GmbH

Im März diesen Jahres ist die Firma Eltro 30 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum wurde nun im Juni gemeinsam mit den Kunden im historischen Ambiente des Kasteels Bloemendal gefeiert. Nach einem feierlichen Empfang hatte der Jubilar am 23. Juni zu einem Festkolloquium eingeladen. Im ersten Vortrag stellte Dr. Strämke, Geschäftsführer der ELTRO GmbH, die Entwicklungen in der Plasmanitriertechnik, die durch Eltro wesentlich geprägt wurde, vor.

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Mikrogeometrie und Randschichteigenschaften

Das Funktionsverhalten von Bauteilen ist in vielen Fällen von den Randschichteigenschaften und der Ausbildung der Oberfläche abhängig. Gedrehte Oberflächen weisen eine völlig andere Mikrogeometrie auf als z.B. geschliffene Oberflächen. Unterschiedliche Produkteigenschaften sind die Folge. Entscheidend ist ebenfalls die weitere Beeinflussung der Oberfläche nach der mechanischen Bearbeitung durch eine abschließende Wärmebehandlung.

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Erfolgreiche Nitriertagung in Aachen

Europäische Tagung für Wärmebehandlung 2010 – Nitrieren und Nitrocarburieren.

Nach den Tagungen in Weimar und Darmstadt fand die 4. Nitriertagung am 29. und 30. April 2010 zum zweiten Mal in Aachen statt. „Das Nitrieren und Nitrocarburieren ist ein seit Jahrzehnten in der Praxis etabliertes thermochemisches Randschichtverfahren, bei dem Stickstoff in atomarer Form und je nach Variante zusätzlich auch Kohlenstoff in den Randbereich von Eisenbasiswerkstoffen eingebracht wird.

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Randschichtbehandlung von Aluminium- und Titanlegierungen – ein Überblick

Die ständig steigenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Bauteilen, die Gewichtsverringerung und herausfordernde Anwendungsbedingungen sind die wichtigste Triebkraft für die Substitution von Stahl und Gusseisen durch Leichtmetalle. Charakteristisch für Titan- und Aluminiumlegierungen ist jedoch ihr unzureichendes tribologisches Verhalten, das ihren Einsatz für tribologisch hochbeanspruchte Bauteile begrenzt.

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