Prof. Dr.-Ing. habil H. J. Spies feierte am 25. Juni 2009 seinen 75. Geburtstag. Am 10.Juli 2009 veranstaltete das Institut für Werkstofftechnik der TU Bergakademie Freiberg ein Ehrenkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. Spies. Im Rahmen dieses Kolloquiums, an dem ca. 100 Fachleute aus dem In- und Ausland teilnahmen, wurde er von Fachkollegen aus aller Welt für sein Schaffen in beeindruckender Weise geehrt.

Ehrenkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. Spies

Ehrenkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. Spies

Seine zahlreichen, seit Beginn der Sechzigerjahre entstandenen Arbeiten haben einen prägenden Einfluss auf Theorie und Praxis in der Wärmebehandlung ausgeübt.
Der berufliche Werdegang von Prof. Spies begann als Hochöfner im Eisenhüttenkombinat Ost. An der Bergakademie Freiberg studierte er von 1953 bis 1958 Eisenhüttenkunde. Danach war er maßgeblich am Aufbau einer leistungsfähigen Qualitätsstelle und Werkstoffforschung im Edelstahlwerk Freital beteiligt. Nach seiner Promotion im Jahr 1966 erhielt er 1968 den Nationalpreis der DDR. 1974 wurde er zum ordentlichen Professor für Werkstoffeinsatz an die Bergakademie Freiberg berufen. Unter seiner Leitung wurde die Studienrichtung Werkstoffeinsatz/Werk-stofftechnik aufgebaut. Die von ihm ausgebildeten Studenten waren und sind auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. Von 1988 bis 1989 war er Direktor der Sektion Werkstoffwissenschaft an der TU Bergakademie Freiberg, 1990 Dekan des Fachbereiches Werkstoffwissenschaft.
Seit 1999 ist Prof. Spies im „Unruhestand“. Das Ingenieurbüro Spies & Partner arbeitet eng mit dem Institut für Werkstofftechnik der TU Bergakademie Freiberg zu Fragen der Werkstoff- und Randschichttechnik zusammen.
Ehrenkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. Spies
Auf dem 59. Härtereikolloquium wurde ihm für seine Verdienste um die Wärmebehandlung die Adolf Martens Medaille verliehen.
Zum Nitrieren hat und hatte Prof. Spies eine ganz besonders enge Verbindung. Dies möchte Nitrierpraxis.de zum Anlass nehmen, Herrn Prof. Spies für seine Aktivitäten und die Unterstützung des Projektes Nitrierpraxis.de zu danken. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute, beste Gesundheit und noch viel Erfolg in seinem „Unruhestand“.