Ungeeignete Präparation verfälscht Messwerte


Die Messung der Verbindungsschicht setzt eine geeignete Präparation der Proben bzw. Bauteile voraus. Nachstehendes Bild zeigt zwischen der Verbindungsschicht und der Einbettmasse einen Spalt.

Am gleichen Bauteil wurde ein zweiter Schliff angefertigt. Hier sind abgeplatzte Reste der Verbindungsschicht in dem Spalt zu sehen.

So ist es richtig:

Nach einer Reinigung mit Alkohol wurde das zu untersuchende Teil des Bauteiles sauber (rissfrei) mit Haushaltsalufolie komplett eingeschlagen. Dann eingebettet, geschliffen – 100er; 500er; 1200er Papier je 2 min -, poliert und geätzt.

Die Präparation ist spaltfrei und die Auswertung zeigt eine fast 2 µm dickere Verbindungsschicht.

Es lagen bei den beiden ersten Bildern eindeutig Präparationsfehler vor, die eine exakte Bestimmung der Verbindungsschicht nicht zulassen.

siehe auch: Lichtmikroskopische Bestimmung der Dicke und Porigkeit der Verbindungsschichten